{"id":293,"date":"2011-08-30T23:19:31","date_gmt":"2011-08-30T22:19:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.my-gate.net\/2011\/08\/terminal-vs-gui\/"},"modified":"2015-11-10T15:39:45","modified_gmt":"2015-11-10T13:39:45","slug":"terminal-vs-gui","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/duerrenberger.dev\/journal\/2011\/08\/30\/terminal-vs-gui\/","title":{"rendered":"Terminal vs GUI"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend ein \u2018normaler\u2019 Linux-Nutzer mit dem Terminal sehr gut umzugehen wissen muss, kommt ein Windows-Nutzer auch ohne Kenntnis von dessen Existenz aus.    <br \/>Ich selbst nutze praktisch nur Windows. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind sehr vielf\u00e4ltig, anfechtbar und oft unklar. Projekt Linux hatte ich bereits zwei Mal. Das erste Mal scheiterte es schnell, da es halt einfach <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px 0px 10px 15px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px\" title=\"TvG\" border=\"0\" alt=\"TvG\" align=\"right\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/TvG.png\" width=\"252\" height=\"108\" \/>nicht das gleiche wie Windows ist und es mein erster Versuch war. Beim zweiten Mal kam schon recht viel weiter und fing sogar an \u00f6fters die Ubuntu Distribution anstatt Windows zu starten. Dann installierte ich jedoch Windows neu \u2013 ja liebe Linux-Nutzer lacht ruhig \u2013 und der Bootloader war verschwunden. Seither habe ich mir die M\u00fche noch nicht gemacht, diesen wieder hervor zu zaubern.     <br \/>Doch nicht nur unter Linux l\u00e4sst sich mit einem Terminal arbeiten. Ich \u00f6ffne des\u00f6fteren ein Terminalfenster und Windows um bestimmte Dinge in einer spezifischen Weise zu bearbeiten, als dies mein GUI Programm erm\u00f6glicht, oder weil das Programm halt kein GUI hat.<\/p>\n<p> <!--more-->  <\/p>\n<p>Oft h\u00f6rt man ja, dass Befehle im Terminal viel effizienter zum Handhaben sind, doch f\u00fcr jemanden der das bestimmte Programm noch nie genutzt hat, wird dies sicherlich nicht stimmen. F\u00fcr eine solche Person ist es einfacher eine grafische Oberfl\u00e4che mit Kn\u00f6pfen und Bildern zu haben, welche direkt mit dessen Funktion angeschrieben sind, ja es ist dann sogar einfacher dieses Programm ohne Handbuch bis ins letzte Detail kennen zu lernen. Vielleicht wechselt der Nutzer dann aber nach einer gewissen Zeit zum Terminal, da er somit spezialisierte Befehle ausf\u00fchren kann und mittlerweilen kennt er ja auch die Funktionen.    <br \/>Es scheint somit dass ein GUI zu Beginn einfacher und effizienter zu handhaben sind, mit der Zeit, wenn man das Programm dann gut genug kennt, ein Wechsel aber oft neue und bessere Funktionalit\u00e4ten freigibt, welche einem eine effizientere Nutzung des Programmes bietet.<\/p>\n<p>Diese \u2018These\u2019 mag wohl auf einige Programme zu treffen, auf viele andere dann aber wieder nicht. Zum Beispiel gibt es Dinge, welche mit einem GUI in zwei Klicks erledigt werden k\u00f6nnen (ausw\u00e4hlen einer Datei und Verarbeitungsknopf dr\u00fccken), w\u00e4hrend man im Terminal ewigslang den Befehl mit den passenden Parametern in der richtigen Reihenfolge tippen muss (Befehl \u2013verschiedene \u2013Optionen ganzerDateiname).<\/p>\n<p>Lange Rede kurzer Sinn. Es gibt auf beiden Seiten Pros und Contras.    <br \/>Wenn ich jetzt zur\u00fcck denke an das \u00dcbernehmen von den einzelnen Einstellungen und suchen nach L\u00f6sungen, bin ich sehr froh, dass das alles \u00fcber ein einfach gestaltetes GUI m\u00f6glich war. Man erh\u00e4lt mit einem Klick den \u00dcberblick der einzelnen Einstellungsm\u00f6glichkeiten und kann sich somit bequem durch die einzelnen Reiter hangeln, bis das gesuchte Objekt dargestellt wird.     <br \/>Im Terminal h\u00e4tte das ganz anders ausgesehen. Help; Befehl; Help; Befehl; Up; Help; Befehl; Show; Up; Help; usw. Und ich w\u00e4re erst in ein paar wenigen Kategorien gewesen. Klar gibt es Software, welche das Ganze besser darstellen, doch hier musste ich verwenden, was ich hatte und der SSH-Service funktioniert wirklich so.<\/p>\n<p>Wenn es nun noch angegriffene Linux-Nutzer gibt, dann m\u00f6cht ich noch erg\u00e4nzen, dass gerade Ubuntu sich mehr und mehr zu einem GUI freundlichen Linux entwickelt, bei welchem man f\u00fcr die meisten Hardwarekombinationen keine Treiberhacks verwenden muss.    <br \/>Ich mag grafische, vielseitige und fehlerfreie Konfigurationsseiten und \u00fcberlasse euch, zumindest f\u00fcr den Moment noch, die m\u00fchsamen Spieleren mit weisser Schrift auf schwarzem Hintergrund. \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend ein \u2018normaler\u2019 Linux-Nutzer mit dem Terminal sehr gut umzugehen wissen muss, kommt ein Windows-Nutzer auch ohne Kenntnis von dessen Existenz aus. Ich selbst nutze praktisch nur Windows. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind sehr vielf\u00e4ltig, anfechtbar und oft unklar. 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